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Supedio GmbH
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PDF zu Peppol automatisieren – wiederkehrende PDF-Rechnungen strukturiert übergeben

Ihr ERP oder Faktura-System erstellt weiterhin PDF-Rechnungen? PEDIF erkennt freigegebene, wiederkehrende Layouts, strukturiert die benötigten Rechnungsdaten, validiert den vereinbarten Zieloutput und übergibt freigegebene Ergebnisse an Ihren definierten Peppol-Prozess.

PDF-Rechnung für Peppol prüfenSo funktioniert PDF zu Peppol
PDF bleibt Ausgangspunkt
Validierung vor Übergabe
ERP kann bestehen bleiben
Access Point bleibt Teil der Architektur

Was bedeutet „PDF zu Peppol“?

Peppol ist kein Dateiformat, sondern ein Netzwerk und Interoperabilitätsrahmen für den Austausch strukturierter elektronischer Geschäftsdokumente. Eine normale PDF-Rechnung kann deshalb nicht einfach „über Peppol geschickt“ und dadurch zur strukturierten E-Rechnung werden. Der PDF-Inhalt muss zuerst fachlich strukturiert, auf das benötigte Rechnungsprofil abgebildet und validiert werden. Erst danach folgt die Übergabe an den vorgesehenen Peppol-Transportweg.

1

PDF als Quelle

Das vorhandene ERP, Faktura- oder Altsystem erzeugt weiterhin die gewohnte Rechnung als PDF.

2

Strukturierter Rechnungsoutput

PEDIF ordnet relevante Felder einem vereinbarten strukturierten Zielprofil zu – abhängig von Empfänger, Land und Prozess.

3

Peppol-Transport

Der validierte Output wird an den in Ihrer Architektur vorgesehenen Peppol Access Point oder Folgeprozess übergeben.

Klare Rollen im Prozess: PEDIF wird hier als PDF-to-structured Output Layer beschrieben. Ein Peppol Access Point übernimmt die Netzwerkanbindung und den Transport. Diese Seite behauptet nicht, dass PEDIF selbst ein zertifizierter Peppol Access Point ist.

So funktioniert PDF zu Peppol mit PEDIF

Nicht „PDF hochladen und hoffen“, sondern ein definierter Automatisierungsprozess mit Layout-Erkennung, Mapping, Validierung und einem sichtbaren Review-Pfad für Ausnahmen.

1. PDF weiter erzeugen

Das bestehende System erstellt die Rechnung wie bisher.

2. Layout erkennen

PEDIF verarbeitet freigegebene, wiederkehrende Rechnungslayouts.

3. Daten strukturieren

Kopf-, Positions-, Steuer-, Summen- und Referenzdaten werden fachlich zugeordnet.

4. Zielprofil abbilden

Die Daten werden auf die vereinbarte Peppol-/E-Rechnungsstruktur gemappt.

5. Output validieren

Format, Pflichtfelder, Berechnungen und vereinbarte Geschäftsregeln werden geprüft.

6. Übergeben oder prüfen

Freigegebene Ergebnisse gehen an den Zielprozess; unklare Fälle in Review.

Peppol ist der Transportweg – nicht die PDF-Datei

Peppol basiert auf einem 4-Corner-Modell. Sender und Empfänger können mit unterschiedlichen Service Providern beziehungsweise Access Points arbeiten. Die fachliche Rechnung und der Netzwerktransport sind getrennte Ebenen. Für einen PDF-first-Prozess ist genau diese Trennung wichtig: PEDIF bereitet die Rechnungsdaten auf; der konfigurierte Access Point übernimmt die Übermittlung im Peppol-Netzwerk.

Rechnungssender
→
Sender Access Point
→
Empfänger Access Point
→
Rechnungsempfänger

Peppol BIS Billing 3.0, UBL und EN 16931 – wie hängt das zusammen?

EN 16931

Die europäische Norm liefert das gemeinsame semantische Kernmodell für strukturierte E-Rechnungsdaten.

Peppol BIS Billing 3.0

Die Peppol-Rechnungsspezifikation baut auf EN 16931 auf und wird für den Rechnungsaustausch im Peppol-Umfeld eingesetzt. Die aktuelle technische Dokumentation nutzt für Rechnungen die UBL-Syntax.

XRechnung in Deutschland

XRechnung ist eine deutsche CIUS der EN 16931. Im Peppol-Kontext sind Empfänger, aktueller nationaler Regelsatz und der konkrete Dokumenttyp entscheidend.

Für PEDIF bedeutet das: Vor der Automatisierung muss klar sein, welchen strukturierten Output der Empfänger tatsächlich akzeptiert, welche Version und Regeln gelten und wie die Rechnung anschließend übertragen wird.

Welche Rechnungsdaten braucht ein PDF-zu-Peppol-Prozess?

Eine Konvertierung kann fehlende Pflichtinformationen nicht erfinden. Benötigte Daten müssen zuverlässig im PDF, im ERP, in Stammdaten oder in einer anderen belastbaren Quelle verfügbar sein.

Typische Rechnungsdaten

  • Rechnungsnummer und Rechnungsdatum
  • Verkäufer- und Käuferdaten
  • Rechnungspositionen, Mengen und Einheiten
  • Preise, Rabatte, Zu- und Abschläge
  • Steuerkategorien und Steuerbeträge
  • Netto-, Steuer- und Bruttosummen
  • Zahlungsinformationen und Zahlungsbedingungen

Prozess- und Empfängerdaten

  • Bestell-, Vertrags- oder Projektreferenzen
  • Liefer- oder Leistungsbezug
  • elektronische Adressen und Empfängerkennungen
  • Peppol-ID beziehungsweise erforderliches Identifikationsschema
  • länderspezifische Pflichtangaben
  • empfängerspezifische Geschäftsregeln
  • gewünschter Access Point und Übergabeweg

Wichtig: Wenn eine Peppol-ID, Bestellreferenz oder andere Pflichtinformation nicht auf der PDF steht, kann sie nur aus einer vorher definierten, verlässlichen Datenquelle ergänzt werden. Sie sollte nicht aus Vermutungen erzeugt werden.

Peppol-ID und Access Point: Was muss vor dem Versand geklärt sein?

Peppol-ID

Organisationen werden im Peppol-Netzwerk über definierte elektronische Adressierungs-Schemata identifiziert. Welches Schema und welche Kennung verwendet werden, hängt vom Empfänger und nationalen Vorgaben ab. Für deutsche öffentliche Stellen können Leitweg-ID-bezogene Anforderungen relevant sein.

Peppol Access Point

Der Access Point verbindet Sender beziehungsweise Empfänger mit dem Peppol-Netzwerk. Für einen PEDIF-Prozess sollte vorab feststehen, an welchen Access Point oder welche technische Schnittstelle der validierte Rechnungsoutput übergeben wird.

PDF zu Peppol ohne ERP-Wechsel

Wenn Ihr ERP zuverlässig PDF-Rechnungen erzeugt, aber den benötigten strukturierten Peppol-Zieloutput nicht bereitstellt, muss nicht automatisch das gesamte Quellsystem ersetzt werden. PEDIF kann als zusätzliche Output-Schicht zwischen PDF-Erzeugung und E-Invoicing-/Peppol-Prozess eingesetzt werden.

Legacy- und Fachsysteme

Sinnvoll, wenn bestehende Anwendungen stabile PDFs liefern, aber kein passender strukturierter Rechnungsoutput vorhanden ist.

Mehrere Rechnungslayouts

Unterschiedliche Standorte oder Tochtergesellschaften können definierte Layouts jeweils kontrolliert aktivieren.

Peppol als zusätzlicher Kanal

Ein bestehender EDI-, Portal- oder E-Mail-Prozess muss nicht automatisch entfallen. Der Zielkanal wird pro Empfängergruppe definiert.

Peppol für internationale Rechnungsprozesse

Peppol wird in Europa und zunehmend international eingesetzt. Für grenzüberschreitende Rechnungen reicht deshalb kein pauschales „Peppol-kompatibel“. Zielland, Empfänger, akzeptierter Dokumenttyp, nationale Regeln, Steueranforderungen und Adressierung müssen im konkreten Prozess geprüft werden.

Was PEDIF standardisieren kann

Wiederkehrende PDF-Erkennung, Feldmapping, technische Zielstruktur, Validierung und kontrollierte Übergabe können je definiertem Scope standardisiert werden.

Was pro Land oder Empfänger geprüft werden muss

Rechnungsprofil, Pflichtfelder, nationale Regeln, Empfänger-ID, Netzwerk-Onboarding, Steuer- und Archivierungsanforderungen sowie der tatsächlich zulässige Übertragungsweg.

Wann passt PDF zu Peppol mit PEDIF?

Guter Fit

  • Ihr ERP erzeugt regelmäßig PDF-Rechnungen.
  • Die Layouts sind wiederkehrend und testbar.
  • Benötigte Pflichtdaten sind vorhanden oder aus verlässlichen Quellen ergänzbar.
  • Der Peppol-Zielprozess und Access Point sind definiert oder definierbar.
  • Sie möchten Validierung und Review vor der Übergabe.

Vorher genauer prüfen

  • •PDFs wechseln ständig oder sind schwer lesbar.
  • •Pflichtinformationen fehlen systematisch.
  • •Empfängerformat oder Zielland-Regeln sind noch unklar.
  • •Es gibt keinen definierten Access Point oder Folgeprozess.
  • •Es wird eine pauschale rechtliche Konformitätsgarantie ohne fachliche Prüfung erwartet.

Peppol, XRechnung oder ZUGFeRD?

Die Begriffe lösen unterschiedliche Teile des Problems. Peppol beschreibt vor allem Netzwerk, Interoperabilität und Übermittlung; XRechnung und ZUGFeRD beschreiben strukturierte Rechnungsformate beziehungsweise Profile. Welcher Weg passt, hängt vom Empfänger ab.

BegriffWofür?Typische FragePEDIF-Rolle
PeppolNetzwerk / AustauschwegWie erreicht die strukturierte Rechnung den Empfänger?Strukturierten Output für den definierten Zielprozess vorbereiten und übergeben.
XRechnungStrukturierte E-Rechnung / deutsche CIUSWelcher strukturierte Rechnungsdatensatz wird benötigt?PDF zu XRechnung automatisieren
ZUGFeRDHybride PDF/XML-E-RechnungSoll eine lesbare PDF-Ansicht mit strukturiertem XML kombiniert werden?PDF zu ZUGFeRD automatisieren
PDF zu E-RechnungXRechnung, ZUGFeRD & Peppol einfach erklärt

Häufige Fragen zu PDF zu Peppol

Eine PDF-Datei wird nicht direkt zu einem Peppol-Netzwerkdokument. In einem definierten Prozess können relevante Rechnungsdaten aus einer wiederkehrenden PDF-Rechnung strukturiert, auf das benötigte Rechnungsprofil abgebildet, validiert und anschließend an den vereinbarten Peppol-Zielprozess übergeben werden.
Nein. Peppol ist ein Interoperabilitäts- und Transportnetzwerk für strukturierte elektronische Geschäftsdokumente. Für Rechnungen werden strukturierte Spezifikationen wie Peppol BIS Billing 3.0 oder – abhängig vom Empfänger und nationalen Regeln – XRechnung verwendet.
Diese Seite beschreibt PEDIF als PDF-to-structured Output Layer, nicht als zertifizierten Peppol Access Point. PEDIF kann den vereinbarten strukturierten Rechnungsoutput erzeugen und validieren; der Netzwerktransport erfolgt über den in Ihrer Architektur vorgesehenen Peppol Access Point beziehungsweise Service Provider.
Das hängt vom Empfänger, Land und Prozess ab. Peppol BIS Billing 3.0 ist eine zentrale Spezifikation für Rechnungen im Peppol-Netzwerk. In Deutschland können zusätzlich XRechnung-Regeln und weitere nationale Anforderungen relevant sein. Der Zielprozess sollte deshalb vor der Automatisierung eindeutig festgelegt werden.
Ja, wenn der konkrete Prozess dafür geeignet ist. Das bestehende ERP oder Faktura-System kann weiterhin PDF-Rechnungen erzeugen. PEDIF verarbeitet freigegebene, wiederkehrende Layouts, strukturiert die erforderlichen Daten, validiert den Zieloutput und übergibt freigegebene Ergebnisse an den definierten Folgeprozess.

Passt Ihr PDF-Rechnungsprozess zu Peppol?

Prüfen Sie zuerst Layout, Pflichtdaten, Empfängeranforderungen, Zielprofil, Access Point und Validierungsweg – bevor Sie den Prozess automatisieren.

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