Ein Kunde schickt eine Bestellung als PDF. Ein Lieferant bestätigt Mengen und Termine im eigenen Layout. Das Dokument ist digital – aber jemand überträgt die relevanten Werte trotzdem noch ins ERP oder in einen EDI-nahen Prozess.
Genau an dieser Übergabe setzt PEDIF an: Wiederkehrende PDF-Layouts werden für Ihren konkreten Zielprozess eingerichtet, relevante Daten strukturiert und vor der Weitergabe nach vereinbarten Regeln geprüft.










PDFs sind in vielen Unternehmen kein Sonderfall. Sie kommen von Kunden, Lieferanten oder Niederlassungen, obwohl der interne Prozess längst mit strukturierten Daten arbeitet.
Für einen PDF-zu-EDI-Service ist deshalb nicht entscheidend, möglichst viel Text aus einer Datei zu lesen. Entscheidend ist, welche Information Ihr nächstes System wirklich braucht: zum Beispiel Bestellnummer, Kundennummer, Artikel, Menge, Liefertermin oder eine bestimmte Referenz.
PEDIF wird auf diesen Übergabepunkt zugeschnitten. So entsteht kein zweites Parallel-System, sondern ein definierter Weg vom wiederkehrenden PDF in den vorhandenen Prozess.
Ein typischer Fall:
Eine Bestellung kommt als PDF per E-Mail. Heute liest jemand fünf oder zehn Felder ab und trägt sie in den Auftrag ein. Für die Automation werden genau diese benötigten Felder, ihre Bedeutung, die Prüfregeln und die erwartete Zielstruktur festgelegt – nicht „das ganze PDF irgendwie konvertiert“.
Der stärkste Fit entsteht dort, wo Dokumente regelmäßig wiederkehren, die Zielfelder klar sind und der nachgelagerte Prozess strukturierte Daten erwartet.
Bestellnummern, Artikel, Mengen, Preise, Liefertermine und weitere definierte Felder für Auftrags- oder EDI-Prozesse aufbereiten.
Bestätigte Mengen, Termine, Preise und Referenzen strukturiert erfassen und für Abgleich- oder ERP-Prozesse bereitstellen.
Liefer-, Positions- und Referenzdaten aus wiederkehrenden Layouts für ERP-, WMS-, EDI- oder API-nahe Prozesse nutzbar machen.
Relevante Rechnungsdaten strukturiert übergeben oder – bei passendem Scope – mit E-Rechnungs-Zielpfaden verbinden.
| Ansatz | Stärke | Typischer Fit | Worauf es ankommt |
|---|---|---|---|
| OCR / IDP | Text und Inhalte erkennen bzw. klassifizieren | Variable Dokumente, Erfassung, Vorverarbeitung | Für produktive Folgeprozesse braucht es zusätzlich klare Zielfelder, Validierung und Übergabe. |
| Klassisches EDI | Strukturierter System-zu-System-Austausch | Stabile, EDI-fähige Partner mit definierten Nachrichten | Beide Seiten müssen Format, Mapping und Transport unterstützen. |
| PDF zu EDI | Wiederkehrende PDFs als strukturierte Prozessdaten nutzbar machen | PDF-basierter Long Tail, Nebensysteme und wiederkehrende Partnerlayouts | Umfang, Layout-Aktivierung, Validierungsregeln, Zielstruktur und Ausnahmehandling müssen definiert sein. |
PEDIF muss nicht jedes Projekt in dasselbe Format pressen. Für einen bestehenden EDI-Prozess kann eine andere Struktur sinnvoll sein als für einen ERP-Import oder eine API-Übergabe.
Abhängig von Ihrem Zielsystem kann PEDIF strukturierte Daten auf vereinbarte EDI-, ERP- und Integrationsformate abbilden, darunter:
Ein wiederkehrender Partner kann seinen bestehenden PDF-Prozess zunächst beibehalten, sofern der vereinbarte Use Case dazu passt.
Ein funktionierendes ERP oder EDI-Setup bleibt bestehen. PEDIF liefert den strukturierten Datensatz an den definierten Übergabepunkt.
Unbekannte Layouts oder fachlich uneindeutige Werte werden nicht als automatischer Erfolg behandelt, sondern gezielt zur Prüfung ausgesteuert.
PDF zu EDI bezeichnet die automatisierte Überführung von Geschäftsdaten aus PDF-Dokumenten in strukturierte Daten, die von EDI-, ERP- oder Integrationsprozessen verarbeitet werden können.
PEDIF erkennt wiederkehrende PDF-Layouts, erfasst die benötigten Geschäftsfelder, ordnet sie der definierten Zielstruktur zu und prüft die Daten vor der Übergabe an den nachgelagerten Prozess.
Der Geschäftspartner kann weiterhin PDF senden. Ihr System erhält strukturierte Daten.
Wiederkehrende Geschäftsdokumente gelangen in den definierten Prozess.
PEDIF erkennt bekannte Dokumentlayouts und die benötigten Felder.
Relevante Geschäftsdaten werden der benötigten Zielstruktur zugeordnet.
Definierte Prüfregeln erkennen fehlende, widersprüchliche oder unklare Werte.
Validierte Daten werden an ERP, EDI-Gateway oder Integrationsplattform übergeben.
Bestellnummern, Kundenreferenzen, Artikel, Mengen und Liefertermine strukturiert für ERP- oder EDI-Prozesse bereitstellen.
Bestätigte Mengen, Termine, Referenzen und weitere relevante Daten für den definierten Zielprozess erfassen.
Wiederkehrende PDF-Lieferscheine in strukturierte Liefer- und Versanddaten für nachgelagerte Systeme überführen.
Rechnungsdaten für ERP-, EDI- oder definierte E-Rechnungsprozesse strukturieren.
Wenn EDIFACT das definierte Zielformat ist, kann PEDIF Daten aus wiederkehrenden PDF-Dokumenten für das erforderliche EDIFACT-Mapping und den nachgelagerten EDI-Prozess aufbereiten.
PDF zu EDIFACT bedeutet dabei mehr als reine Texterkennung: Geschäftliche Bedeutung, Zielzuordnung und Prüfregeln der benötigten Felder müssen definiert sein.
Wiederkehrende Dokumente von Kunden oder Lieferanten, die den realen Prozess abbilden.
Bestellnummer, Artikelnummer, Menge, Lieferdatum, Referenzen oder weitere benötigte Felder.
EDI, EDIFACT/EANCOM, ERP-Import, XML, JSON oder eine andere definierte Struktur.
Festlegen, welche fehlenden, widersprüchlichen oder unklaren Werte den Prozess stoppen.
Validierte Daten an ERP, EDI-Gateway oder Integrationsplattform übergeben.
Nächster Schritt
Mit einem repräsentativen Dokument und dem gewünschten Zielprozess lässt sich viel schneller beurteilen, ob PDF zu EDI Automation für Ihren Fall sinnvoll ist.
Technische Prozessprüfung innerhalb eines definierten Scopes; keine pauschale Garantie für jedes PDF und keine Rechtsberatung.
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