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Supedio GmbH
Dresden, Germany
CEO: Marcus Ehrenburg

ISO 9001 Zertifiziert - ICG Qualitätsmanagementsystem Zertifizierung
EFRE ESF - EU and Free State of Saxony funding

Daten erkennen ist gut. Die richtigen Daten vollständig übergeben ist besser.

PEDIF Daten Veredelung

PEDIF kann Daten aus PDF-Dokumenten nicht nur erkennen und strukturieren. Die erkannten Informationen können zusätzlich angereichert und mit vorhandenen Stamm- oder Referenzdaten abgeglichen werden.

So entstehen aus den Informationen auf einem Dokument genau die Daten, die Ihr ERP-, EDI- oder nachgelagertes System für die weitere Verarbeitung benötigt.

PDF rein. Daten erkennen. Daten veredeln. Strukturiert weiterverarbeiten.

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Was bedeutet Veredelung bei PEDIF?

Auf einem Geschäftsdokument stehen nicht immer alle Informationen, die das empfangende Unternehmen für die Verarbeitung benötigt.

Und selbst wenn die benötigten Informationen vorhanden sind, entsprechen sie nicht zwangsläufig den eigenen Stammdaten.

Genau hier setzt die PEDIF Veredelung an.

PEDIF kann erkannte Daten:

1. anreichern

Fehlende Informationen werden anhand definierter Regeln oder vorhandener Datenquellen ergänzt.

2. abgleichen

Eingehende Informationen werden mit den Stamm- und Referenzdaten des empfangenden Unternehmens abgeglichen und in die benötigten Werte übersetzt.

Das Ergebnis sind nicht nur ausgelesene Daten, sondern für den jeweiligen Geschäftsprozess aufbereitete Daten.

1. Daten automatisch anreichern

Wenn auf der PDF nicht alles steht, was Ihr System benötigt

Ein Kunde muss auf seiner Bestellung nicht zwangsläufig alle Informationen angeben, die Ihr ERP für die Anlage eines Auftrags benötigt.

PEDIF kann solche Informationen während der Verarbeitung ergänzen.

Typische Beispiele sind:

  • interne Kundennummer
  • GLN
  • Lieferadresse
  • Debitorennummer
  • Standort oder Werk
  • Vertriebsorganisation
  • weitere kunden- oder prozessspezifische Informationen
Feste Anreicherung

Bestimmte Informationen können fest mit einem Kunden, Dokumententyp oder Prozess verbunden werden.

Beispiel:

Eine Bestellung von Kunde Müller GmbH wird erkannt.

Auf der Bestellung steht keine interne Kundennummer.

PEDIF weiß aus der hinterlegten Konfiguration:

Müller GmbH → Kundennummer 4711

Die Kundennummer 4711 wird automatisch in den strukturierten Datensatz übernommen.

Dynamische Anreicherung per Lookup

Informationen können auch dynamisch aus einer Referenz- oder Stammdatenquelle ermittelt werden.

PEDIF verwendet dafür einen vorhandenen Wert als Suchkriterium und ermittelt den dazugehörigen Zielwert.

Beispiel:

Auf der Bestellung befindet sich eine GLN.

PEDIF nutzt die GLN für einen Lookup und ermittelt daraus automatisch:

GLN → Kunde → Kundennummer → korrekte Lieferadresse

Die benötigten Daten müssen dadurch nicht vollständig auf dem PDF vorhanden sein.

2. Daten mit Stammdaten abgleichen

Weil Ihr Kunde Ihre Stammdaten nicht immer verwendet

Besonders bei Bestellungen entsteht ein alltägliches Problem:

Ein Kunde bestellt Produkte nach seinen eigenen Stammdaten.

Der Lieferant muss den Auftrag jedoch nach seinen Stammdaten in seinem ERP-System verarbeiten.

Beide Unternehmen sprechen über dasselbe Produkt – verwenden dafür aber möglicherweise unterschiedliche:

  • Artikelnummern
  • Artikelbezeichnungen
  • Einheiten
  • Verpackungseinheiten
  • Produktreferenzen
  • Kundenmaterialnummern
PEDIF kann diese unterschiedlichen Datenwelten miteinander verbinden.

Ein Beispiel aus der Praxis

Der Kunde bestellt mit seiner Artikelnummer

Auf der PDF-Bestellung steht beispielsweise:

Kundenartikelnummer: 12345-A Bezeichnung: Filter Größe 200 Menge: 20 Stück

Das ERP des Lieferanten kennt dieses Produkt jedoch unter einer anderen Artikelnummer und mit eigenen Stammdaten.

PEDIF erkennt zunächst die Informationen aus der Bestellung.

Anschließend erfolgt der Abgleich mit den hinterlegten Produkt- oder Referenzdaten.

Aus:

Kundenartikel 12345-A

wird beispielsweise:

Lieferantenartikel 987654

PEDIF kann damit die vom Kunden verwendeten Angaben auf die korrekten Stammdaten des Lieferanten abbilden.

Der Auftrag kann anschließend mit den für das ERP des Lieferanten passenden Produktdaten weitergegeben werden.

Ein Beispiel aus der Praxis

Vom PDF zum passenden ERP-Datensatz

Der Prozess lässt sich vereinfacht in vier Schritte unterteilen.

1. Erkennen

PEDIF erkennt die relevanten Informationen auf dem eingehenden Dokument. Zum Beispiel: Kunde, Bestellnummer, Artikelnummer, Menge, Lieferadresse oder Lieferdatum.

2. Anreichern

Fehlende Informationen werden über feste Regeln oder dynamische Lookups ergänzt. Zum Beispiel: GLN → Kundennummer, oder Kunde → Standard-Lieferadresse.

3. Abgleichen

Eingehende Werte werden mit den eigenen Stamm- und Referenzdaten abgeglichen. Zum Beispiel: Kundenartikelnummer → eigene Artikelnummer.

4. Übergeben

Die veredelten Daten werden strukturiert an den definierten Folgeprozess übergeben – beispielsweise an ERP, EDI, XML, JSON, CSV oder API.

Warum reicht reine Datenerkennung nicht immer aus?

Eine PDF korrekt auszulesen beantwortet zunächst nur die Frage:

„Was steht auf dem Dokument?“

Für die automatische Weiterverarbeitung ist häufig eine zweite Frage entscheidender:

„Welche Information benötigt mein eigenes System?“

Genau diese Lücke schließt die Veredelung.

Ohne Veredelung

PDF sagt: Artikel 12345-A ERP erwartet: Artikel 987654 Ein Mitarbeiter muss die Zuordnung kennen und manuell korrigieren.

Mit Veredelung

PDF sagt: Artikel 12345-A PEDIF erkennt: Artikel 12345-A PEDIF gleicht ab: 12345-A → 987654 ERP erhält: Artikel 987654

Ihre Regeln entscheiden

Veredelung ist kein allgemeines Raten über die Bedeutung von Daten.

Die Anreicherung und der Abgleich erfolgen anhand definierter Regeln und Datenquellen.

Dadurch lässt sich festlegen:

welche Werte ergänzt werden sollenwann eine Anreicherung stattfinden sollanhand welches Merkmals ein Lookup durchgeführt wirdwelche Referenzdaten verwendet werdenwelcher Wert anschließend an das Zielsystem übergeben wird
So wird aus Dokumentenerkennung ein definierter Geschäftsprozess.

Typische Veredelungs-Fälle

Kunden Lookup

Ein erkannter Kunde, eine GLN oder eine andere Referenz wird auf die interne Kundennummer abgebildet. Ergebnis: Das ERP erhält den richtigen Debitor.

Addressen Lookup

Eine Kunden-, Standort- oder GLN-Information wird einer hinterlegten Lieferadresse zugeordnet. Ergebnis: Die Bestellung landet am richtigen Lieferort.

Produkt Lookup

Die Artikelnummer des Kunden wird auf die Artikelnummer des Lieferanten abgebildet. Ergebnis: Der Auftrag wird mit den eigenen Produktstammdaten verarbeitet.

Daten ergänzen

Ein für den Prozess benötigter Wert steht nicht auf der PDF, kann aber eindeutig aus dem Kontext bestimmt werden. Ergebnis: PEDIF ergänzt die Information automatisch.

Besonders wertvoll bei eingehenden Bestellungen

Bei Kundenbestellungen treffen häufig zwei Stammdatenwelten aufeinander.

Der Käufer arbeitet mit seinem eigenen Katalog.

Der Lieferant arbeitet mit seinem ERP und seinem eigenen Produktstamm.

Eine Bestellung kann deshalb inhaltlich vollkommen korrekt sein und trotzdem Angaben enthalten, die sich nicht direkt in das ERP des Lieferanten übernehmen lassen.

PEDIF fungiert hier als Übersetzungsschicht zwischen beiden Welten:

Stammdaten des Kunden→PDF-Bestellung→PEDIF Erkennung→PEDIF Veredelung→Stammdaten des Lieferanten→ERP / EDI / API

So muss der Absender seinen Bestellprozess nicht verändern, während der Empfänger Daten in der für ihn benötigten Form erhält.

Aus PDF-Daten werden Prozessdaten

PEDIF soll nicht nur beantworten können, was auf einem Dokument steht.

Das Ziel ist, die Informationen so aufzubereiten, dass sie im nächsten Prozessschritt tatsächlich verwendet werden können.

Erkennen

Was steht auf dem Dokument?

Anreichern

Welche benötigten Informationen fehlen?

Abgleichen

Wie lautet der entsprechende Wert in meinen Stammdaten?

Übergeben

Welche Daten benötigt mein Zielsystem?

Das ist Veredelung mit PEDIF.

Häufig gestellte Fragen

Veredelung bezeichnet die Anreicherung und den Abgleich erkannter Dokumentendaten. Fehlende Informationen können ergänzt und vorhandene Informationen auf interne Stamm- oder Referenzdaten abgebildet werden.
Die Erkennung stellt fest, welche Information auf einem Dokument vorhanden ist. Die Veredelung verarbeitet diese Information anhand definierter Regeln weiter. Aus der erkannten Kundenartikelnummer kann beispielsweise durch einen Lookup die interne Artikelnummer des Lieferanten werden.
Ja, wenn eindeutig definiert werden kann, wie diese Information ermittelt werden soll. Das kann über einen festen Wert oder über einen dynamischen Lookup erfolgen.
Bei einem Lookup verwendet PEDIF einen vorhandenen Wert, um einen dazugehörigen Wert aus einer definierten Datenquelle zu ermitteln. Beispielsweise: GLN → Kundennummer Kundenartikelnummer → Lieferantenartikelnummer Kunde → Lieferadresse
Ja. Wenn eine entsprechende Zuordnung beziehungsweise Datenquelle vorhanden ist, kann PEDIF die erkannte Kundenartikelnummer mit den Produktstammdaten des Lieferanten abgleichen und den für den Zielprozess benötigten Wert verwenden.
Nicht grundsätzlich. Ein zentraler Nutzen des Ansatzes besteht darin, dass der Geschäftspartner weiterhin sein gewohntes Dokument senden kann, während PEDIF die Informationen für den Prozess des empfangenden Unternehmens aufbereitet.

Verwandte Services

Nächster Schritt

Sie haben eigene Zuordnungs- oder Stammdatenregeln?

Zeigen Sie uns einen typischen Dokumentenprozess und die dazugehörigen Stamm- oder Referenzdaten. Gemeinsam können wir prüfen, welche Informationen PEDIF erkennen, anreichern und abgleichen kann und wie daraus ein strukturierter Übergabeprozess für Ihr Zielsystem entsteht.

Veredelung-Anwendungsfall besprechenBeispieldokument prüfen lassen

Technische Prozessprüfung innerhalb eines definierten Scopes; keine pauschale Garantie für jedes PDF und keine Rechtsberatung.

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